ESD-Bodenbeschichtung (elektrostatische Entladung)

Legende:
1 Kratzspachtelung: KÖSTER LF-BM oder KÖSTER CT 121
2 Leitlack: KÖSTER ESD 175
3 Ableitung: KÖSTER ESD 475, KÖSTER ESD 476
4 Deckversiegelung: KÖSTER ESD 275

In der Produktion von Elektronikteilen oder in Bereichen, in denen es durch Maschinen und Menschen zu elektrostatischen Aufladungen kommen kann, müssen Bodenbereiche über eine genügend hohe Ableitfähigkeit verfügen, um Schäden zu vermeiden.

Notwendig sind dafür sogenannte ESD-Schutzzonen (ESD = Electrostatic discharge), in denen spezielle ESD-Beschichtungen eingesetzt werden.

Das KÖSTER ESD-System verfügt über einen Aufbau, der einen maximalen Schutz vor unerwünschten Ladungen erreicht. Der Untergrund ist vor Auftrag der ersten Lage mit einer Kratzspachtelung aus z. B. KÖSTER LF-BM oder KÖSTER CT 121 vorzubereiten. Das Produktsystem besteht aus der Leitschicht KÖSTER ESD 175, welche als lösungsmittelfreie Epoxidharzdispersion ganz einfach im Rollverfahren appliziert wird, schon nach zwei Stunden aushärtet und für den Anschluss mittels der Kupferleitbänder KÖSTER ESD 476 an die Hauserdung bereit ist.

Als Deckschicht wird die selbstverlaufende Epoxidharzbeschichtung KÖSTER ESD 275 aufgebracht, die nach Aushärtung nicht nur den Schutz des Betons gegen mechanische und chemische Belastung darstellt, sondern auch die für ESD-Schutzzonen geforderte Ableitfähigkeit des Untergrundes beibehält. Das KÖSTER ESD-System ist vom Kiwa Polymer Institut GmbH nach DIN EN 61340-4 geprüft. Die exzellenten Prüfwerte erlauben einen Einsatz in Räumen mit sehr hohen Anforderungen.

Es gelten jeweils die Angaben in den technischen Merkblättern.

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